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"Die Musiker des La Folia Barockorchesters begeisterten, verblüfften, erfreuten und beseelten das Publikum. Seit der Gründung 2007 erlebt das Ensemble eine rasante, internationale Erfolgsgeschichte, die sich auf unbändig lustvollen, kreativen Umgang mit barocken Werken und fantastischer Virtuosität gründet."

-SIEGENER ZEITUNG-

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WIE ALLES BEGANN -

LA FOLIA - lärmende Lustbarkeit, Verrücktheit und Wahnsinn.

Man braucht eigentlich nicht viel, um ein Ensemble für historisch informierte Aufführungspraxis zu gründen. Im Jahr 2007 trafen sich ein paar verrückte bis wahnsinnige, junge Musiker, die Lust hatten, Lärm zu machen. Es gab kein Konzert, das in Aussicht stand, keine CD-Produktion, also keine der üblichen „Motivationen“, gemeinsam regelmäßig Musik zu machen. Wir zogen uns in ein altes Fabrikgebäude im Mannheimer Hafen zurück und spielten, experimentierten, studierten Quellen, hatten dabei sehr viel Spass und waren vor allem auf der Suche nach unserem eigenen Stil.

Selbstverständlich sind wir dabei vor lauter Überschwang auch mal über das ein oder andere Ziel hinausgeschossen, aber all das diente dazu, zu werden was wir heute sind und damals schon werden wollten. Somit wurde über einen intensiven und fast 1,5 Jahre andauernden Findungsprozess der Grundstein für das heutige La Folia Barockorchester gelegt.

Mittlerweile sind wir als Ensemble so weit gewachsen, dass wir uns auf der Bühne blind aufeinander verlassen können, was sehr viel Spielraum für Spontaneität lässt. Mit viel Leidenschaft haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, vergessene Musik des 17. und 18. Jahrhunderts wiederzuentdecken, zu rekonstruieren und zur Aufführung zu bringen. In einigen, besonderen Fällen wird diese Musik dann auch auf CD eingespielt. So beinhalten auch unsere nächsten CD-Projekte „Cleopatra“, „Anonymus“ und „Tra le fiamme“ viele Welt-Ersteinspielungen. Mehr dürfen wir hier aber noch nicht verraten…

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La Folia – dieser Begriff stand im Barockzeitalter für Kühnheit, Wildheit, Ausgelassenheit, Lustbarkeit und insgesamt für eine künstlerische Haltung der Freiheit und überbordenden Kreativität.

Seit seiner Gründung 2007 belebt das La Folia Barockorchester, auf historischen Instrumenten, mit eben diesen Attributen die internationale Musikszene und sorgt wortwörtlich für Furore. Ob in kammermusikalischer Besetzung oder mit spätbarocker Opulenz, ob mit Instrumentalmusik oder in der Zusammenarbeit mit Vokalsolisten – immer steht das junge Ensemble um den Gründer und Konzertmeister Robin Peter Müller für vitale und mitreißende Interpretationen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Historisch informiert suchen die Musiker des La Folia Barockorchesters stets nach Möglichkeiten, die Emotionen und Inhalte der vergangenen Jahrhunderte auch in der Gegenwart erlebbar werden zu lassen. Verlebendigung, Bildhaftigkeit, Spielfreude aber auch Respekt vor der Musik und die Gewissheit ihrer intensiven Wirkung – das sind Ansichten der Barockzeit, die als Einsichten die Interpretationen des La Folia Barockorchesters grundieren.

In nur wenigen Jahren hat das LFBO Publikum wie Fachpresse gleichermaßen begeistert. Mit großem Erfolg gastierte das Ensemble unter anderem in der Berliner Philharmonie, in der Kölner Philharmonie, im Herkulessaal München, in der Laieszhalle Hamburg, im Stadtcasino Basel (CH) oder in den Musikvereinen Graz und Wien (A). Ebenso traten sie beim Internationalen Opernfestival in Bydgoszcz (PL), bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen, beim Mozartfest Würzburg, bei den Dresdner Musikfestspielen und beim Grafenegg Festival auf.
 Regelmäßig arbeitet das La Folia Barockorchester mit namhaften Instrumentalisten und Sängern zusammen, unter ihnen Hille Perl, die Wiener Sängerknaben, Regula Mühlemann, Mahan Esfahani und Jan Vogler, ebenso Dorothee Oberlinger, Maurice Steger, Ramón Ortega Quero und Stefan Temmingh.
 Nach verschiedenen Live-Produktionen für BR, NDR und MDR erschien im Februar 2014 die Debüt-CD beim Label Deutsche Harmonia Mundi/ SONY mit „Concerti furiosi“ von Antonio Vivaldi, die ein begeistertes Echo fand. Gemeinsam mit dem Cellisten Jan Vogler veröffentlichte das LFBO ebenfalls 2014 für das Label SONY CLASSICAL venezianische Cellokonzerte von Caldara, Porpora, Vivaldi und Marcello auf. 2015 erfüllte sich das Ensemble mit der Einspielung von Antonio Vivaldis „Le quattro stagioni“ für das Label Stockfisch Records einen Herzenswunsch. Ebenfalls auf dieser CD enthalten sind Vivaldis Violinkonzert „Il grosso mogul“ sowie, als Weltersteinspielung, Giuseppe Antonio Brescianellos Violinkonzert in C-Dur. Eine Händel-CD mit Dorothee Mields und Hille Perl ist in Vorbereitung.

Zu den Höhepunkten der Saison 2016/2017 zählen die Gastspiele bei dem Festival Oude Muziek Utrecht, dem Musikfest Erzgebirge, dem Bucharest Early Music Festival (RO), beim Al Bustan Festival Beirut (LBN) und den Thüringer Bachwochen sowie die erstmalige Zusammenarbeit mit Anna Prohaska bei den Dresdner Musikfestspielen.

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